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Aktuelle News
12.04.2010 Rohre schweißen und schneiden mit Laserlicht PDF Drucken E-Mail

Ditzingen, 12. April 2010

Der Einsatz des Lasers zum Schneiden und Schweißen von Rohren und Profilen hat sich auf Grund seiner technologischen Vorteile seit Jahren im Markt etabliert. Zwei Lasersysteme zur wirtschaftlichen Rohrbearbeitung zeigt TRUMPF auf der Messe TUBE in Düsseldorf. Neben der Rohrschneidanlage TruLaser Tube 7000 präsentiert der Ditzinger Werkzeugmaschinen- und Laserhersteller die neue Generation der TruLaser Cell Serie 1100. 

TruLaser Cell 1100: leicht integrierbar und individuell konfigurierbar
Die TruLaser Cell 1100 ist prädestiniert zum Endlosschweißen von Rohren, Profilen und Bändern. Bei der neuen Maschinengeneration hat TRUMPF die Bedienerfreundlichkeit weiter verbessert. Gesteuerte Achsen in Kombination mit der integrierten Bedienoberfläche für Laser- und Maschinensteuerung vereinfachen die Handhabung und erhöhen die Bedienerfreundlichkeit deutlich.

Die TruLaser Cell Serie 1100 umfasst universelle Strahlführungssysteme, die sich leicht in bestehende Produktionslinien für das Rohr- und Profilschweißen integrieren lassen. Ebenso ist ein mobiler Einsatz des Lasersystems möglich. Zur optimalen Anpassung an die jeweilige Applikation kann die TruLaser Cell 1100 individuell konfiguriert werden – entweder mit CO2- oder Festkörperlaser.

TruLaser Tube 7000 zum hochproduktiven Rohrschneiden
Die TruLaser Tube 7000 ist eine High-End-Laser-Rohrschneidanlage, die Rohre und Profile mit großen Durchmessern und Wanddicken mit hoher Produktivität schneidet. Sie hat einen Spannbereich von 15 bis 200 Millimetern. Optional kann sie sogar Rohre mit einem Durchmesser von bis zu 250 Millimetern und einem Gewicht von bis zu 225 Kilogramm bearbeiten. Da die Rohrschneidanlage mit einer Laserleistung von bis zu 3,6 Kilowatt ausgerüstet werden kann, ist sie für ein breites Einsatzspektrum geeignet. Die maximale Wanddicke der zu bearbeitenden Rohre liegt bei 8 Millimetern.

Gegenüber herkömmlichen Verfahren wie Sägen, Bohren oder Fräsen kann der Einsatz einer TruLaser Tube 7000 deutliche Produktivitätssteigerungen bringen. Sie erlaubt innovative Rohrkonstruktionen, die so nur mit dem Laser möglich sind. Zapfen und Haken beispielsweise erleichtern die spätere Montage der Rohre und Profile, Knickverbindungen vereinfachen Schweißaufgaben.

Zudem zeichnet sich die TruLaser Tube 7000 durch geringe Vorbereitungszeiten beim Programmwechsel aus: Nahezu alle profilabhängigen Einstellungen an Maschine und Beladeeinheit steuert das Teileprogramm, ohne dass der Bediener eingreifen muss. Auch die Stufenrollen auf dem Maschinenbett, die die Rohre unterstützen und gleichzeitig seitlich führen, stellen sich automatisch auf die verschiedenen Durchmesser ein. Selbst der große, integrierte Abfallbehälter, der die Schneidrückstände sammelt, leert sich selbst. Dank der Funktion FocusLine passt sich die Fokuslage des Laserstrahls automatisch an Materialart und -dicke an. Die Maschinensoftware stellt selbstständig die in der Technologietabelle angegebenen Werte ein, so dass auch hier kein Rüstaufwand entsteht. Der schlanke Schneidkopf mit einer Brennweite von 155 Millimetern verfügt zudem über eine Sicherheitsmagnetkupplung und kann ohne Einsatz von Werkzeugen befestigt werden.  

 Dieser Pressemitteilung sind digitale Bilder in druckfähiger Auflösung beigefügt. Diese dürfen nur zu redaktionellen Zwecken genutzt werden. Die Verwendung ist honorarfrei bei Quellenangabe "Foto: TRUMPF GmbH + Co. KG" und Übersendung eines kostenlosen Belegexemplars an die rechts oben angegebene Adresse. Grafische Veränderungen – außer zum Freistellen des Hauptmotivs – sind nicht gestattet.Weitere Fotos sind auf der Unternehmens-Website abrufbar: www.trumpf.com/presse/medienservice 

 

  

TruLaserTube7000

Die TruLaser Tube 7000 ist eine High-End-Laser-Rohrschneidanlage, die Rohre und Profile mit großen Durchmessern und Wanddicken mit hoher Produktivität schneidet.

 
 

Laserschneiden

 

Laserschneiden ermöglicht innovative Rohrkonstruktionen. Zapfen und Haken beispielsweise erleichtern die spätere Montage der Rohre und Profile, Knickverbindungen vereinfachen Schweißaufgaben. 
 
   

 

 

Laserschweissen

Das Schweißen von Rohren und Profilen mit dem Laser steigert die Produktivität des Herstellungsprozesses durch deutlich höhere Vorschubgeschwindigkeiten, niedrigere Ausfallraten und eine hohe Schweißnahtqualität.    

 

 

 

 

 

 

TruLaserCell1100

Mit Hilfe des Lasers als Schweißwerkzeug entstehen Endlos-Rohre und -Profile, die über hervorragende Festigkeiten und metallurgische sowie mechanische Eigenschaften verfügen.  

      
 
 
16.03.2010 Veranstaltungen der LZH Laser Akademie in Hannover PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, 16. März 2010 um 09:06 Uhr

Laserstrahlfachkraft nach Richtlinie DVS 1187

Die Fortbildung zur Laserstrahlfachkraft vermittelt ein fundiertes Prozessverständnis für die Materialbearbeitung mit dem Laser. Sie richtet sich an qualifizierte Facharbeiter, Meister und Techniker, die für Bedienung und Einsatzbereitschaft komplexer Laseranlagen verantwortlich sind oder künftig in diesem Bereich tätig werden.
Im Lehrgangsmodul Schweißtechnik wird der Laserstrahlschweißprozess ausführlich behandelt und der Einfluss relevanter Prozessparameter auf das Schweißergebnis erörtert. In Praxiseinheiten an CO2- und Festkörperlaseranlagen werden die Zusammenhänge vertiefend dargestellt.
04.-08.10.2010

Im Lehrgangsmodul Oberflächentechnik werden industrierelevante Verfahren der Oberflächenbearbeitung mit dem Laser wie das Auftragschweißen behandelt und die Einflüsse wichtiger Prozessparameter dargelegt.
26.-28.04.2010
02.-04.11.2010

Laserschutzbeauftragter für technische Anwendungen

Seminar zur Erlangung der Sachkunde als Laserschutzbeauftragter für technische Anwendungen gemäß BGV B2.
13./14.04.2010
16.06.2010
31.08.2010
01.10.2010
13./14.12.2010

Lasermaterialbearbeitung in der Photovoltaik

Sie erhalten grundlegendes Verständnis für die Bearbeitung der in der Photovoltaik verwendeten Materialien. Sie lernen die Prozessparameter und ihre Auswirkungen auf das Bearbeitungsergebnis kennen und vertiefen die theoretischen Kenntnisse in der Praxis an verschiedenen Laseranlagen.
18./19.05.
01./02.09.
Einführung in das computergestütze Optical Design mit WinLens Plus
Eine Einführung in die Theorie der Abbildungsfehler und Bewertung optischer Systeme bis zu den Grundlagen des Optikdesigns. Mit praktischen Übungen zum Optik-Design-Programm WinLens plus.
21.09.2010

Lasertechnik für Kaufleute

Mitarbeiter im Einkauf, Verkauf, QM-Management, Organisation und Personal werden grundlegende technische Kenntnisse der Lasertechnik verständlich vermittelt und eine Einführung in den Markt für Laser und Laseranlagen gegeben.
28.09.2010

Besser Schneiden - besser Schweißen

Dieses Seminar vermittelt grundlegendes Wissen über optische Komponenten im Strahlverlauf wie Linsen und Spiegel. Sie erhalten praxisrelevantes Know-how zu deren Auswahl und Handling um optimale Prozeßergebnisse zu erzielen.
15.04.2010
15.09.2010

Gefahrstoffe in der Lasermaterialbearbeitung

Praxisorientierter Workshop zu Gefahrstoffen und Schutzmaßnahmen mit der Möglichkeit individuelle Fragen zu klären.
04.05.2010
24.11.2010

Sicherheit von Laseranlagen

Praxisorientierter Workshop, der theoretische und praktische Kenntnisse zu möglichen Gefährdungen sowie die sicherheitsgerechte Gestaltung von Laseranlagen und ihren Komponenten vermittelt und Ihre Fragen  beantwortet.

21.06.2010
11.11.2010
Dem Wettbewerber auf der Spur - Systematische Technologiebeobachtung für Unternehmen
Die Teilnehmer werden angeleitet für ihr Unternehmen und die Wettbewerber eine maßgeschneiderte Beobachtungsstrategie zu entwickeln. Praktische Übungen zu hilfreichen Suchstrategien sind fester Bestandteil des Workshops.
22.06.2010
23.11.2010
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 16. März 2010 um 09:20 Uhr
 
10.03.2010 Laserstrahl-Glaslöten für schonendes und langzeitstabiles Packaging elektronischer Bauteile Drucken E-Mail

Aachen, 10.03.2010

Höhere Integrationsdichte, die Kombination verschiedener Werkstoffe mit spezifischer Funktionalität und steigende Anforderungen an
thermische und mechanische Stabilität kennzeichnen elektronische und elektrotechnische Produkte.
Insbesondere das hermetische Packaging mit hoher Langzeitstabilität stellt die Fertigungstechnik vor besondere Herausforderungen, denen mit
konventionellen Ansätzen wie Kleben und Löten nicht mehr begegnet werden kann. Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT hat hierfür ein innovatives Packaging-Verfahren für Mikrobauteile und Elektronikkomponenten auf der Basis des Laserstrahl-Glaslötens entwickelt, das für den Einsatz in der Massenproduktion geeignet ist und durch die Verwendung bleifreier Lote die strengen RoHS-EG-  Umweltrichtlinien erfüllt.

Präzisionsprodukte wie Halbleiter, Sensoren oder optische und medizintechnische Systemkomponenten enthalten hochempfindliche Elektronikelemente. Diese dürfen häufig nicht mit Wasser, Sauerstoff und anderen Elementen in Berührung kommen und müssen deshalb hermetisch verschlossen werden. Das gasdichte Packaging des komplizierten Innenlebens stellt eine große Herausforderung für den Fügeprozess der Mikrobauteile dar.
Ein gängiges Verfahren für das hermetische Verschließen von Bauteilen aus Silizium und Glas sind Hochtemperaturverfahren wie das anodische Bonden oder das Glasfrit-Bonden. Die zum Fügen notwendige Wärmeenergie wird dabei durch einen Ofenprozess bei Temperaturen von 300 bis 600°C in das Bauteil eingebracht. Da die temperaturempfindlichste Bauteilkomponente die Maximaltemperatur des Gesamtsystems bestimmt, scheiden diese beiden Verfahren für temperaturlabile funktionale Elemente aus. Beispielsweise sind sie für die Kapselung von OLEDs ungeeignet, da die funktionalen organischen Schichten bereits bei einer Temperatur von 100 °C zerstört würden. 
 
Bislang werden temperaturlabile Komponenten in der Regel geklebt. Allerdings haben Langzeittests bei Halbleitern und OLEDs erwiesen, dass die Haltbarkeit der Klebeverbindung begrenzt ist. Nach und nach gelangen Sauerstoff und Feuchtigkeit in das Innere des Bauteils und beeinträchtigen
so seine Funktion. Insbesondere für Bauteile im medizintechnischen Bereich sind die begrenzte Haltbarkeit und die Temperaturempfindlichkeit der Klebeverbindungen problematisch, da sie zum Beispiel Sterilisierungsprozessen im Autoklaven nicht standhalten. Elektronikbauteile wie Sensoren in Implantaten können häufig nur in Verbindung mit einem operativen Eingriff am Patienten ausgewechselt werden. Die Hersteller dieser und anderer Präzisionsbauteile suchen daher nach einer Lösung, die Haltbarkeit ihrer Produkte zu verlängern. Da Hochtemperatur- und Klebeverfahren den Anforderungen an das Fügen von Mikroelektronikbauteilen mit unterschiedlichen Materialien nicht genügen, fordern Hersteller nun ein zuverlässiges
Niedrigtemperaturverfahren.
 
Eine geeignete Lösung bietet hier das laserstrahlgestützte Löten mit Glaslotwerkstoffen. Es handelt sich dabei um ein relativ junges Fügeverfahren, das sich durch eine minimale thermische Belastung des Gesamtbauteils auszeichnet.
Forscher des Fraunhofer ILT entwickeln dieses Verfahren derzeit mit dem Ziel, es bald für die Serienfertigung einsetzen zu können. Bei dieser Fügetechnik wird zunächst das Lot aus einer Glaspartikelpaste mit Hilfe einer Printmaske präzise auf den Deckel des Bauteils aufgetragen. Im Ofen
wird dieses Lot, je nach Art der verwendeten Glaspaste, bei einer Temperatur von 350 – 500 °C vorverglast, so dass die Bindemittel der Paste verdampfen. Nach der Abkühlphase des Lots wird das Elektronikbauteil mit dem Deckel zusammengeführt. Mit einer scannenden Beaufschlagung
der Lotnaht mittels Laserstrahl erfolgt eine definierte und lokal begrenzte Temperaturerhöhung. Das restliche Bauteil bleibt von diesem Wärmeintrag unberührt. Aufgrund seiner hohen Scangeschwindigkeit von bis zu 10.000 mm pro Sekunde wird der Fügeprozess »quasisimultan« gesteuert.
Die gesamte Lotkontur wird gleichmäßig erwärmt, der Deckel kann in das flüssige Lotbad einsinken und wird so mit dem Bauteil hermetisch verbunden. Im Vergleich zum Klebeverfahren bietet das lasergestützte Verfahren eine erhebliche Erhöhung der Haltbarkeit des gesamten
Mikrobauteils, die Permeabilität von Flüssigkeiten und Gasen liegt praktisch bei Null. Die Lotnaht ist zudem völlig blasen- und rissfrei. Gerade für den medizinischen Bereich bedeutet dies eine signifikante Erhöhung der Sicherheit. »Ein weiterer Vorteil des laserstrahlbasierten Glaslötens liegt darin, dass die Lotnaht mit 300-500 μm sehr schmal ist, während Klebnähte eine Breite von mehreren Millimetern aufweisen«, erklärt Heidrun Kind, Projektleiterin am Fraunhofer ILT. »Diese Tatsache gewinnt im Zuge der fortschreitenden Miniaturisierung von Präzisionsbauteilen an Bedeutung.
Breite Klebenähte auf OLEDs zum Beispiel werden als optische Störelemente wahrgenommen. Bei Sensoren in Implantaten können sie die ganze Bauteilgeometrie nachteilig verändern. Auch im Hinblick auf den Umweltaspekt ist das Verfahren zukunftsfähig: Seit Neuestem sind wir in der Lage, völlig bleifrei zu löten. So genügt unser Verfahren der EG-Richtlinie RoHS zur Minimierung von Gefahrstoffen in Elektrobauteilen.« 
 
Aufgrund der maximalen Flexibilität in Bezug auf die Bauteilgröße und –form eignet sich das Verfahren sehr gut für die industrielle Serienfertigung. Das Verschließen von Komponenten der Mikrotechnik ist ebenso möglich wie das Fügen von Großbauteilen mit Abmessungen von 200 x 200
mm2. Neben Glas/Glasbauteilen können auch mit MAM- oder ITO-Schichten versehene Substrate sowie Glas/Silizium-Komponenten hermetisch dicht miteinander verbunden werden.

Bildunterschrift:
Bild 1: Proben, die mit dem laserbasierten Glaslötverfahren
hermetisch dicht miteinander verbunden wurden:
Probe 1: Glas/Glas
Probe 2: Glas/MAM-Beschichtung
Probe 3: Glas/ITO-beschichtetes Glas
Probe 4: Silizium/Glas
Quelle: Fraunhofer ILT.
 
 
Ansprechpartner im Fraunhofer ILT
Für Fragen stehen Ihnen unsere Experten zur Verfügung:
 
Dipl.-Ing. Heidrun Kind
Kompetenzfeld Abtragen und Fügen
Telefon +49 241 8906-490
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
 
Dr.-Ing. Arnold Gillner
Leiter Kompetenzfeld Abtragen und Fügen
Telefon +49 241 8906-148
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
 
Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT
Steinbachstraße 15
52074 Aachen
Tel. +49 241 8906-0
Fax. +49 241 8906-121
www.ilt.fraunhofer.de

 
02.02.2010 Veranstaltungen des Bayrischen Laserzentrums Drucken E-Mail

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22.01.2010 LZH-Ausgründung neoLASE auf der Photonics West 2010 Drucken E-Mail
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